Reisebilder

Reisebilder aus Italien
Jeweils abendfüllend bieten sich wahlweise an: Goethe (“Italienische Reise”), Charles Dickens (“Bilder aus Italien”), Hans Christian Andersen (“Italien”), Johann Gottfried Seume (“Spaziergang nach Syrakus im Jahre 1802″) oder Heinrich Heine (“Reise von München nach Genua”).

Wiener Ansichten
Texte aus den letzten 200 Jahren beleuchten die vielen Facetten Wiens in der Literatur – und der Literatur in Wien. mehr

Autoren wie Adalbert Stifter, Stefan Zweig und Joseph Roth haben die Donaumetropole zum Schauplatz der Weltliteratur gemacht. Ingeborg Bachmann, Thomas Bernhard oder Christoph Ransmayr setzen als Zeitgenossen abgründig-kritische Kontrapunkte, jenseits von nostalgischer Verklärung und Heurigenseligkeit. Ebenso zahlreich sind die Schauplätze und Themen selbst: vom Wiener Kaffeehaus über den Walzerkönig Strauss, den Prater bis hin zum Schönbrunner Tiergarten und natürlich den Wiener selbst.

New York – Geschichten und Reportagen aus einer Metropole
Djuna Barnes (1892-1982) beschreibt die ganze Widersprüchlichkeit dieser Stadt, mit ihren Müßiggängern, Verkäufern und Dichtern, ihren Reichen und Armen, eingefangen mit dem wehmütigen Blick für den vergänglichen Glanz. mehr

Die Texte sind Bravourstückchen eines poetischen Journalismus, dem subjektive Perspektive, persönliche Handschrift und Originalität der Wahrnehmung wichtiger sind als trockene Fakten. – Alternativ stehen für ein gemischtes New-York-Programm außerdem Texte von Charles Dickens, Jean Cocteau, Stefan Zweig, Wolfgang Koeppen, Henry Miller, Julien Green und Simone de Beauvoir zur Verfügung.

Paris – ein Fest fürs Leben
In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts lebten die wichtigsten Künstler der Avantagrde auf dem Montmartre und Montparnasse quasi Tür an Tür. Ernest Hemingway, George Orwell, Julien Green, Joseph Roth und Erich Kästner lassen uns Paris einmal mehr als literarisches Epizentrum erleben. mehr

– Alternativ bietet Ernst Moritz Arndt mit seinem Text “Pariser Sommer 1799″ Studien des Pariser Theaterlebens, der “Hallen”, Spielhöllen, Kaffeehäuser und Gartenlokale – prachtvolle Kabinettstücke in vollendeter Kleinmalerei.

Andalusische Skizzen
Texte von Théophile Gautier, Stefan Zweig, Truman Capote und Cees Nooteboom. Autoren aus vier Generationen und vier Nationen beschreiben eine Region Spaniens, die mit ihrer Farbenpracht, dem feurig-herben Ausdruck von Musik und Landschaft, der glühenden Hitze und dem maurischen Erbe wie keine andere im Ausland für das vermeintlich „typische Spanische“ steht.

Die Stimmen von Marrakesch
Texte über Nordafrika von Guy de Maupassant, George Orwell, Truman Capote und Elias Canetti

Ägyptisches Tagebuch
Texte von Gustave Flaubert, Mark Twain und William Golding

Die Seerose im Speisesaal
Texte über Venedig von Goethe, Charles Dickens, Joseph Brodsky und Ulrich Tukur

In Patagonien
Bruce Chatwin, für seine Reisebücher vielfach preisgekrönt, erkundet hier die strenge Schönheit und weite Einsamkeit dieses dünn besiedelten Landstrichs am Ende der Welt.

Amerikafahrt
Wolfgang Koeppens „empfindsame Reise“ in den 1950er Jahren enthüllt auf frappierend aktuelle Weise das Leben in New York, New Orleans, Los Angeles und San Francisco und versteht, hinter der Fülle von Einzelszenen die Zusammenhänge sichtbar zu machen.

Die Donaufahrt
Hans Christian Andersen reiste 1841 von der Mündung bis nach Wien. Er erzählt vom multikulturellen Treiben an Bord seines Dampfschiffs, von Bulgariens Minaretten, Serbiens Eichenwäldern, von malerischen Dörfern und ihren Bewohnern.

Ein Pyrenäenbuch
Kurt Tucholsky entdeckt für uns mit ebenso amüsanter wie satirischer Feder eine Landschaft mit ihren Menschen, schildert Stierkämpfe und Klöster, Lourdes und Andorra, Hotelbesucher und Bauern.

Reisebilder aus Russland
Knut Hamsun (Nobelpreis 1920) unternimmt 1898 eine Reise von St. Petersburg über Moskau und das Kaukasusgebirge bis an das Kaspische Meer. Seine Erlebnisfähigkeit, die aufgeschlossene Fantasie und humorvolle Unvoreingenommenheit bringen uns neben Land und Leuten auch den Menschen Hamsun nahe wie wir ihn bisher nicht kannten.

“Nach Schottland also!”
Theodor Fontane unternahm 1858 eine Reise nach Schottland. In seinem brillanten Bericht erzählt er von dem Traditionsbewußtsein und der Freiheitsliebe der Schotten, von malerischen Schlössern, schroffen Felsen und fernen Eilanden und schließlich von der überwältigenden Schönheit der Highlands.

Notizen von einer Rheinreise
Victor Hugo reiste 1840 von Köln nach Bingen. Stationen waren u.a. Andernach, St. Goar, St. Goarshausen, Bacharach, Lorch, die Loreley, Katz und Maus und der Rheinfels. Seine Briefe in die Heimat sind glänzend formulierte, ebenso lyrische wie temperamentvolle Berichte eines kritischen Genießers.

… weitere Lesungen rund um das Reisen finden Sie unter Themen-Lesungen. Gerne recherchiere ich für Sie zu bestimmten Ländern oder Regionen. Sprechen Sie mich einfach an!