Archiv für den Autor: p.v.dechent

„Die weitesten Reisen unternimmt man mit dem Kopf.“ Joseph Conrad

  • „Stephan Schäfer erwies sich als literarischer Schatzgräber und Entdecker suggestiver Reiseberichte … kein Zuhörer konnte sich der Faszination der Texte entziehen.“ KREIS-ANZEIGER
  • „Einfühlsam, empathisch wurden im Vortrag Schäfers die handelnden Figuren so anschaulich und lebendig vorgestellt, dass man beinahe atemlos zuhören mochte.“ AUGSBURGER ALLGEMEINE
  • „Dank seiner Lesekunst brachte Stephan Schäfer viele Szenen mit einem humorvollen Unterton ins gebannt zuhörende Publikum. Man reiste förmlich mit …“ WAZ
  • „Mit schöner, jede Betonung genüsslich ausnutzender Stimme …“ LIPPSTÄDTER ZEITUNG
  • „Souverän und mit dunkel timbrierter Stimme …“ NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG
  • „Schäfer las unspektakulär, fesselte aber von den ersten Sätzen an die Zuhörer, sorgte dafür, dass zu keiner Zeit Langeweile aufkam und verstand es fantastisch, die Erzählkunst Theodor Fontanes mit seiner Vortragskunst wiederzugeben.“ FRANKFURTER NEUE PRESSE
  • „Stephan Schäfer braucht nur wenige Momente, bis die Verbindung zu seinem Publikum steht. Ausdrucksstark und mit vielseitiger Gestik schafft er es immer wieder, in die verschiedenen Rollen zu schlüpfen.“ MINDENER TAGEBLATT

Reiseberichte lassen uns im Geist verreisen, in ferne Länder und vergangene Epochen. Sie bieten aber auch die Möglichkeit, große Autoren abseits ihrer literarischen Hauptwerke fast privat kennenzulernen. Wir teilen ihre z.T. ganz alltäglich-zeitlosen Freuden und Leiden des Reisens und folgen dabei ihren Beobachtungen von Land und Leuten.

Bei den Autorenportraits steht jeweils ein Autor mit seiner Prosa im Mittelpunkt, begleitet durch kurze Einführungen in biographische und zeitgeschichtliche Hintergründe.

Ein besonderes Anliegen ist mir immer, das endgültige Programm gemeinsam mit dem Veranstalter auf sein Publikum, inhaltliche Schwerpunkte und die jeweiligen Räumlichkeiten abzustimmen. Hier bieten Themen-Lesungen oft besondere Anknüpfungspunkte. Auch diese Programme werden von mir gerne moderiert.

Die Kombination von Lesung & Musik eröffnet reizvolle Dialoge, die nicht nur Abwechslung bieten, sondern auch, in gegenseitiger Bereicherung, das Verständnis eines Werks oder einer Kulturepoche erleichtern.

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte den Programmbeispielen. Zu jeder Lesung stelle ich Ihnen einen individuellen Pressetext zur Verfügung. Bei Fragen sprechen Sie mich gerne an!

(oben: Ausschnitt aus „Selling books in Cuba“, fotografiert von Gabriel Robledo, Argentinien)

Themen-Lesungen

Sie planen eine mehrteilige Veranstaltungsreihe mit mir?
Hier einige Themenvorschläge: mehr

Klassische Autobiographien (1 Autor pro Termin) Goethe: Dichtung und Wahrheit / Theodor Fontane: Meine Kinderjahre / Isaac Bashevis Singer: Eine Kindheit in Warschau / Elias Canetti: Die gerettete Zunge / Thomas Bernhard: Autobiographische Erzählungen (Eine Kind – Die Ursache – Der Keller – Der Atem – Die Kälte) / Vladimir Nabokov: Erinnerung, sprich Unterwegs (1 Reiseziel pro Termin) Klassische Reisebeschreibungen aus div. Ländern, Regionen, Städten Franz Kafka (3 Lesungen zum 100. Todestag in 2024) Brief an den Vater / Das Schloss (Roman) / Auswahl seiner Erzählungen

Sommerlich die Gärten tönen FREILUFT-LESUNG
Ob bei Goethe, Fontane, Marcel Proust oder Virginia Woolf: Der Garten ist als poetisches Element aus der Weltliteratur nicht wegzudenken. mehr

Durch sein Blühen und Welken ist er Symbol für den Kreislauf des Lebens. In planvoller Organisation steht er für die Bildung eines klassischen, höheren Ganzen. Aber auch auf Reisen (z.B. nach Portugal, Irland oder Japan) haben Schriftsteller wie Hans Christian Andersen, Fürst Pückler oder Stefan Zweig in Gärten und Parks die Ruhe genossen und das Spiel der Farben und Formen, der Düfte und des Lichts beschrieben.

Ich ging im Walde so vor mich hin … FREILUFT-LESUNG
Ein Lesespaziergang durch den Wald mit Texten von Hans Christan Andersen, Heinrich Heine, Robert Musil. mehr

Nachdem die deutschen Romantiker den Wald für sich entdeckt, durchwandert, besungen und beschrieben haben, bleibt sein Mythos heute nicht mehr unhinterfragt, wirkt aber als Ort der Erholung, Bedrohung und irrationaler Sehnsucht nach wie vor fort. Grund genug, sich ihm in Zeiten, in denen Waldbaden, Waldlehrpfade und Waldfriedhöfe Konjunktur haben, auch literarisch wieder zu nähern.

Ge(h)schichten FREILUFT-LESUNG
Eine Lesung auf beschwingten Sohlen. mehr

Es gehen, wandern, spazieren und flanieren: Johann Gottfried Seume, Victor Hugo, Stefan Zweig, Robert Walser. Und Jean Paul entpuppt sich als Erfinder des Nordic-Walking! (Getreu dessen Motto „Bücher lesen heißt wandern gehen“ können die Texte auch während der Zwischenstopps einer Wanderung gelesen werden.)

Von Drahteseln und Pedalrittern – zwei Jahrhunderte Fahrradgeschichte(n) FREILUFT-LESUNG
1817 ließ der badische Forstlehrer Freiherr von Drais in Frankreich seine Laufmaschine als „Vélocipède“ patentieren. mehr

Seither zeigen sich Autoren der Weltliteratur immer wieder von der „Lust, auf dem eisernen Rosse dahinzujagen“ inspiriert. Mark Twain, Kurt Tucholsky, Flann O’Brien u.a. laden ein zu einer abenteuerlichen LiteraTour auf zwei Rädern. (Die Texte dieser Lesung können auch während der Zwischenstopps einer Radtour gelesen werden.)

Weihnachten …
/… mit Charles Dickens: Weihnachtslied in Prosa /… in Amerika: mit Truman Capote, Carson McCullers und Ray Bradbury /… in Russland: mit Maxim Gorki, Anton Tschechow, Nikolaj Gogol u.a. /… in Frankreich: mit Guy de Maupassant, Alphonse Daudet u.a. /… bei den Buddenbrooks: Lesung aus Thomas Manns gleichnamigem Roman /… mit Selma Lagerlöf: Weihnachtserzählungen der Nobelpreisträgerin von 1909

Tafelspitzen
Dichter bitten zu Tisch mehr

Essen und Trinken spielt in der Weltliteratur eine prominente Rolle. Autoren wie Joseph Roth, Heinrich Heine, Marcel Proust und Robert Walser laden ein zu literarischen Streifzügen durch Töpfe und Pfannen. Stillen Sie Ihren Lese-Hunger ohne Rücksicht auf Kalorien und Cholesterinwerte!

Lob des Kaffees
Wer heute genüsslich den Milchschaum von seinem Cappuccino löffelt, ahnt kaum, wie sehr der Kaffee einst die Gemüter erregte, als er seinen Weg von Arabien nach Europa nahm. mehr

Es brachte alle bisherigen Trinkgewohnheiten durcheinander. Ärzte und Wissenschaftler lobten das Getränk überschwänglich – oder verdammten es. Aber sein anregender Duft inspirierte auch von jeher Dichter und Denker: Autoren wie Stefan Zweig, Honoré de Balzac, Knut Hamsun und Friedrich Torberg berichten über brasilianische Kaffeeplantagen, Koffeinsucht und natürlich aus italienischen, türkischen und Wiener Kaffeehäusern.

Schulbankgeschichten
Eine Lesung, die einlädt, mit berühmten Literaten wie Theodor Fontane, Joachim Ringelnatz und Erich Kästner die Schulbank zu drücken und dabei auch die eigene Schulzeit mal wieder Revue passieren zu lassen, die vielleicht gar nicht so anders war – oder doch?

Tiere sind auch nur Menschen
Ob sie nun krabbeln, kriechen, fliegen, knurren, bellen oder summen: mehr

Tiere haben Schriftsteller von jeher inspiriert, nicht zuletzt wegen der Beziehung Mensch-Tier, die widersprüchlicher kaum sein könnte. Mal tierisch komisch, mal überraschend menschlich, versammeln sich in diesem Programm skurrile und hintersinnige Viechereien von Kurt Tucholsky, Joseph Roth, Franz Kafka, Robert Walser u.a. zu einen kleinen „Bestiarium“.

Reisen oder Gereist-Werden
Auf eigene Faust oder doch lieber pauschal? Wie wird der Urlaub garantiert zum Fiasko? mehr

Wie verhält man sich kniggekonform angesichts einer barbusigen Strandschönheit? Kann ein blinder Reiseführer Touristen möglicherweise die Augen öffnen? Und wie werden wir in Jahrtausenden reisen? Zeitlose Last-Minute-Tipps für die schönste Zeit des Jahres geben Stefan Zweig, Kurt Tucholsky, Max Frisch und Hans Christian Andersen.

Hotelgeschichten
Prominente Autoren – unter Ihnen Victor Hugo, Mark Twain, Kurt Tucholsky, Stefan Zweig und Urs Widmer – wagen den Blick durchs Schlüsselloch. mehr

Kaum ein Ort hat Literaten so inspiriert wie Hotels. Das Spektrum reicht dabei vom feudal-dekadenten Grandhotel über den soliden, familiären Gasthof  bis zur zwielichtigen Absteige. Im Spannungsfeld zwischen Anonymität und Heimatersatz, Öffentlichkeit und Intimität wurden sie zu Schauplätzen der Weltliteratur.

Joseph Roth: Juden auf Wanderschaft
In seinem 1927 erschienenen Essay schuf Roth ein brillantes Zeitdokument von unschätzbarem Wert, mit frappierenden Parallelen zur heutigen Migrationsproblematik. mehr

Joseph Roth, selbst galizischer Jude, erzählt vom Leben und von der Kultur des Ostjuden in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts, von ihrer erzwungenen Wanderschaft und ihrer Situation in den neuen Heimatorten (Wien, Berlin, New York).

Von der Liebe
Ob es nun die erste Liebe, die Liebe im Alter, die platonische oder die käufliche Liebe ist: mehr

In all ihren Spielarten ist sie so alt wie die Menschheit und hat Autoren der Weltliteratur von jeher inspiriert. Davon zeugen u.a. Texte von Michel de Montaigne, Guy de Maupassant, Thomas Mann, Alfred Polgar und Robert Walser.

Reisen im Rückwärtsgang
Eisenbahnfahrten mit H. C. Andersen, T. Capote, W. Koeppen, Luis Sepúlveda u.a. mehr

Wenn heute das Reisen mit der Bahn schon von vielen als „Entschleunigung“ begriffen wird, versichert uns Hans Christian Andersen 1840, nach seiner ersten Bahnfahrt von Magdeburg nach Dresden, dass „auch Mephistopheles mit Faust auf seinem Mantel nicht schneller fliegen konnte“. Während in den 1950er Jahren Wolfgang Koeppen im California Zephyr wie in einer „luftdicht verschlossenen, silberblank geputzten Konservendose“ von San Francisco nach Chicago gleitet, zuckelt Truman Capote durch Andalusien, „so langsam, dass Schmetterlinge durch die Fenster ein und aus flogen“. Luis Sepúlveda besteigt in Patagonien die südlichste Eisenbahn der Welt, und Kurt Drawert erzählt von nostalgischen Reisegesellschaften in der „Transsibirischen Eisenbahn“ und deren Suche nach der verlorenen Zeit. Eine kleine Weltreise also, die einlädt, auch über das eigene Reisen nachzudenken.

Von Leseteufeln, Papiersäufern und Bücherwürmern
Texte rund um das Lesevergnügen, u.a. von Miguel de Cervantes und Vladimir Nabokov mehr

Nicht umsonst fällt der „Welttag des Buches“ (23.4.) auf den Todestag von Miguel de Cervantes. Ohne den nach Ritterromanen süchtigen Don Quijote wäre die Weltliteratur um eines ihrer schönsten Bücher ärmer. Flann O’Brien gibt Neureichen Ratschläge, wie sie ihrer Meterware Buch durch professionelle Buchzerzauser einen intellektuellen Anstrich verleihen können. Und wer hätte nicht wie Klaus Stiller in seinen „Traumberufen“ einmal davon geträumt, als Bücherwurm seinen Lebensunterhalt zu verdienen? Zu guter Letzt beantwortet Lolita-Autor Vladimir Nabokov mit dem ihm eigenen lakonischen Humor die Frage: Wer ist ein guter Leser?

Literarische Weinlese
mit Texten von Miguel de Cervantes, Theodor Fontane, Kurt Tucholsky, Thomas Mann u.a. mehr

„Wein ist Poesie in Flaschen“ schrieb einst Robert Louis Stevenson. Tatsächlich umranken wohl kaum ein anderes Getränk so viele Mythen und Geschichten. Von der Antike bis in die Gegenwart haben sich Autoren vom Rebensaft in all seinen Erscheinungsformen inspirieren lassen. Als „Sommelier“ führt durch diese geist-reiche Auslese kein Geringerer als Alexandre Dumas d. Ä. (Die drei Musketiere, Der Graf von Monte Christo) mit Anekdoten und Wissenswertem aus seinem „Wörterbuch der Kochkünste“. Nur trinken müssen Sie selbst!

Hoch auf dem gelben Wagen
Eine Kutschfahrt quer durch die Weltliteratur mehr

Dass eine Lesung, deren Schauplatz auf wenige Quadratmeter begrenzt ist, alles andere als langweilig sein kann, beweisen Texte von Autoren wie Theodor Fontane, Hans Christian Andersen, Jean Paul und Gustave Flaubert. Mit skurrilen Mitreisenden, spektakulären Stürzen, Feuersbrünsten und amourösen Gefechten geht es, mal gemächlich, mal rasant, in jedem Fall aber kreuz und quer, durch die Weltliteratur des 19. Jahrhunderts. Bitte einsteigen!

Wasserwelten
Ob als faszinierendes Naturelement oder Lebenselixier: In der Literatur ist das Wasser immer wieder präsent. mehr

Flann O’Brien berichtet von irischen Sintfluten und Urs Widmer von Nachfahren Noahs, die in Erwartung der nächsten Katastrophe bereits ihre ganz privaten Archen bereit halten. Casanova genießt Badefreuden mit Schweizer Eidgenossinnen und Alexandre Dumas d. Ä. preist das Wasser in seinem „Wörterbuch der Kochkünste“. Während Kurt Tucholsky die heilende Kraft der Bäder von Lourdes untersucht, lustwandelt Marcel Proust am Meer. Tauchen Sie ein!

Der Berg ruft!
Literarische Gipfeltreffen – Heinrich Heine, Kurt Tucholsky, Robert Walser u.a. haben imposante Berggipfel bestiegen, schroffe Felswände erklommen und malerische Panoramen genossen – z.B. auf dem Brocken, dem Mont Blanc, dem Vesuv oder in den Pyrenäen.

Die Kunst, seine Schulden zu bezahlen
Tipps und Geschichten rund um das Geld von Balzac, Tucholsky, Michel de Montaigne u.a. – Alternativ: Mark Twains Erzählung „Die 1-Million-Pfund-Note“

Lesung & Musik

Sprache hat einen Klang – Musik weiß zu erzählen. Miteinander kombiniert eröffnen sie reizvolle Dialoge, die nicht nur Abwechslung bieten sondern auch, in gegenseitiger Bereicherung, das Verständnis eines Werks oder einer Kulturepoche erfahrbar machen.  Über die nachfolgend genannten Programme hinaus sind auch einige meiner unter „Reisebilder“, „Prosa“ und „Themen-Lesungen“ genannten Programme mit musikalischer Umrahmung denkbar. Sprechen Sie mich gerne an!

  • Informationen zu den Musikern finden Sie ganz unten auf dieser Seite.

Lesung & Kontrabass

NEU!!! Herman Melville: Moby-Dick mehr

Die Geschichte vom fanatischen Kapitän Ahab und seiner Jagd auf den Weißen Wal ist ein Monolith, der bis heute gleichermaßen fasziniert und verunsichert. In seiner Parabel von der vermessenen Auflehnung gegen die kosmologische Ordnung und ihrem konsequenten Scheitern stellt Melville zeitlos-existenzielle Fragen und versucht nichts weniger, als die ganze moderne Welt in ihrer Vielfalt und Zersplitterung abzubilden. Die Umrahmung der Lesung durch einen Kontrabass korrespondiert nicht nur optisch sondern auch durch die enormen dynamischen und spieltechnischen Möglichkeiten ideal mit der archaischen Urgewalt des Wals. Florian Herzog, einer der profiliertesten Kontrabassisten der jüngeren deutschen Jazzszene, setzt den Text um in experimentelle, improvisierte Klanglandschaften und lässt so die Modernität des Romans auf einer zusätzlichen Ebene spürbar werden.

Lesung & Akkordeon

Paris – ein Fest fürs Leben mehr

 In der ersten Hälfte des 20. Jh. lebten auf dem Montmartre und dem Montparnasse die wichtigsten Künstler der Avantgarde quasi Tür an Tür. Mit seinen eleganten Boulevards und dem Leben der Bohème war Paris auch Anziehungspunkt für Literaten wie Djuna Barnes, George Orwell, Joseph Roth und Erich Kästner. Im Wechsel mit traditionellen Valses, Musettes und Chansons werden das Pariser Lebensgefühl und das Flair der volkstümlichen Plätze und Cafés eingefangen. Es spielt: Alexander Pankov (Akkordeon), ein gefragter Solist bei namhaften Orchestern und bedeutenden Festivals.

Hans Christian Andersen: Die Donaufahrt mehr

Hans Christian Andersen bereiste 1841 die Donau, von ihrer Mündung bis nach Wien. Er erzählt vom multikulturellen Treiben an Bord des Dampfschiffes, von Bulgariens Minaretten und Serbiens Eichenwäldern, beobachtet malerische Dörfer und ihre Bewohner. Aber auch Stätten der Kultur wie Belgrad, Budapest und Pressburg liegen am Ufer. Inspiriert von Andersens Reisestationen interpretiert der Akkordeonvirtuose Alexander Pankov, der zu den gefragtesten Solisten seines Faches gehört, traditionelle Tänze und klassische Musik (Bartók, Brahms, Strauss) der Balkanländer.

Ins Kaffeehaus! mehr

Texte über das Wiener Kaffeehaus, seine Traditionen und Besucher (Literaten, Künstler …) kombiniert mit Musik der KuK-Monarchie: Walzer von Strauss, Salonmusik von Fritz Kreisler (z.B. Liebesleid, Liebesfreud, Schön Rosmarin), Ungarische Tänze von Brahms und natürlich das „Wiener Lied“ (z.B. Wien du Stadt meiner Träume, Mei Muatterl war a Wienerin).

Lesung & Harfe (Konzertharfe, keltische Harfe, Josef-Häussler-Harfe)

Theodor Storm: Die Regentrude (1863) – ein Märchen in Zeiten des Klimawandels – auch als Veranstaltung für Kinder & Jugendliche mehr

„Einen so heißen Sommer, wie nun vor hundert Jahren, hat es seitdem nicht wieder gegeben. Kein Grün fast war zu sehen; zahmes und wildes Getier lag verschmachtet auf den Feldern.“ Von einem verheerenden Klimawandel erzählt Theodor Storm in seinem wohl berühmtesten Märchen „Die Regentrude“. Durch kurzsichtiges Profitdenken und wirtschaftliches Kalkül ist die Balance zwischen Mensch und Natur aus dem Gleichgewicht geraten. Storm stellt dem aufgeklärten Glauben an Vernunft und Wissenschaft die Rückbesinnung auf eine beseelte Natur entgegen. In einem der schönsten Kunstmärchen der deutschen Literatur verwandelt der sich mit der Natur in Ehrfurcht verbindende Mensch die apokalyptische Landschaft wieder in ein fruchtbares Paradies. Theodor Storm verlegt die Handlung seiner Novelle in die zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts. Aus ebendieser Epoche stammt auch die eigens für Giedrė Šiaulytė (Litauen) gebaute Josef-Häussler-Harfe. Im fein ausgehörten Wechsel mit den Textpassagen bringt die renommierte Solistin auf diesem nur noch selten zu erlebenden Instrument Traditionals und klassische Werke aus verschiedenen europäischen Ländern zu Gehör.

Theodor Fontane: Reisebeschreibungen aus England und Schottland mehr

Die pulsierende Metropole London mit ihrer idyllischen Umgebung, aber auch Manchester, Oxford und Brighton haben Fontane ein Leben lang fasziniert. Im Sommer 1858 bereiste er das romantische Schottland. Die karge, aber reizvolle Landschaft und die Schauplätze von Shakespeares „Macbeth“ waren für ihn eine Quelle der Inspiration. Was ihn bei all diesen Reisen nachhaltig prägte, war die Verbindung von Modernität und Tradition, Weltoffenheit und regionalem Selbstbewußtsein. In seinen Betrachtungen verbinden sich spontane Eindrücke mit historischen Rückblicken, die Würdigung des Erhabenem mit dem augenzwinkerndem Blick auf das Alltägliche. Umrahmt wird die Lesung durch englische und schottische Traditionals auf der keltischen Harfe. Dieses urtümliche, mystische Instrument wird durch die renommierte Konzertharfenistin Giedrė Šiaulytė (Litauen) mit hoher Virtuosität und Leidenschaft zum Klingen gebracht. (Dauer: ca. 2×45 Minuten. Bei einem 60-minütigen Programm empfehlen wir, Lesung und Musik auf wahlweise England oder Schottland zu konzentrieren.)

Eduard Mörike: Mozart auf der Reise nach Prag (1855) mehr

Lesung aus Eduard Mörikes berühmter Novelle zu Musik von Mozarts Zeitgenossen (u.a. Krumpholtz, Dussek und Häussler). Im Wechsel mit den Textpassagen erklingt Musik auf der sogenannten „Josef-Häussler-Harfe“: einem Nachbau des Instruments, auf dem der böhmische Harfenist Josef Häussler einer Anekdote zufolge 1787 Mozart in Prag verblüffte und auf dessen Wunsch ein Mozartsches Thema variierte. Zum Instrument Es spielt: Giedrė Šiaulytė

Heinrich Böll: Irisches Tagebuch – Literarisch-musikalische Grüße von der grünen Insel mehr

Böll stattete mit diesen Aufzeichnungen den Dank ab an eine Landschaft und ihre Menschen, denen er sich seit seinem ersten Besuch auf der Insel im Jahr 1954 wahlverwandtschaftlich verbunden fühlte. Durch den liebevollem Erzählstil gewinnen in den kurzen Episoden Landschaft, Verhältnisse und Bewohner Kontur und prägen sich ein. Die „Stuttgarter Zeitung“ schrieb: „Das Geheimnis dieses Buches, des liebenswertesten Buches von Heinrich Böll, ist, dass kaum ein Wort über die verzwickte Ökonomie und die noch verzwicktere Geschichte dieses kleinen Staates gesagt wird und dass dennoch das ganze Irland in diesem Tagebuch eingefangen zu sein scheint.“ Umrahmt wird die Lesung durch irische Traditionals auf der keltischen Harfe. Es spielt: Giedrė Šiaulytė.

Provence – Land des Lichts mehr

Zwischen Rhônetal, Mittelmeer und Seealpen, wo die Magie des Südens mit dem Charme und der Lebenskunst Frankreichs verschmilzt, liegt die Provence: ein mythisches Land, das die Natur zum Leuchten bringt. Mit seinem magischen Licht war es von jeher Anziehungspunkt für Maler und Philosophen. Aber auch Autoren wie Alphonse Daudet, Stefan Zweig, Joseph Roth und Kurt Tucholsky waren fasziniert von der Geschichte und Gegenwart der Provence, ihrer Natur und ihren Bewohnern. Mit ihren Texten lassen sie die bezaubernde Atmosphäre dieser großartigen Kulturlandschaft für uns lebendig werden. Die Texte treffen auf romantisch-impressionistische Meisterwerke für Harfe solo, u.a. von Claude Debussy, Alphonse Hasselmans und Camille Saint-Saëns. Es spielt: Giedrė Šiaulytė

Weihnachten in Europa – Geschichten und Harfenklänge zum Advent mehr

Das Weihnachtsfest wird in jedem Land anders gefeiert. Diese unterschiedlichen Traditionen und Mentalitäten spiegeln sich auf eindrucksvolle Weise auch in Werken der Literatur und Musik wider, die eigens für diese Zeit entstanden sind. Berühmte Schriftsteller und populäre Melodien bringen uns so in Texten und Tönen unsere Nachbarländer und ihre Bewohner näher: Neben der Vielfalt Europas werden dabei aber auch manche Gemeinsamkeiten offenbar. Die Lesung wird ergänzt durch Musik aus den verschiedenen Ländern, gespielt auf einer Hakenharfe von Giedrė Šiaulytė.

Weihnachten bei den Buddenbrooks mehr

Thomas Manns Gesellschaftsroman hat von jeher unzählige Menschen in seinen Bann gezogen. Über dem Kapiel, in dem der kleine Hanno dem Weihnachtsfest entgegenfiebert, liegt ein ganz eigener Zauber. Und neben opulenten kulinarischen Genüssen dürfen im Hause Buddenbrook natürlich auch die traditionellen Weihnachstlieder nicht fehlen. Zusammen mit bekannten Werken barocker Komponisten (u.a. Vivaldi, Händel) werden sie von Giedrė Šiaulytė auf der historischen „Josef-Häussler-Harfe“ zum Klingen gebracht. Zum Instrument

Charles Dickens: Ein Weihnachtslied in Prosa mehr

In der berühmtesten seiner Weihnachtserzählungen schuf Dickens mit Ebenezer Scrooge eine jener Figuren der Weltliteratur, die für immer unvergesslich bleiben. Seine Wandlung zum gutherzigen Menschenfreund ist ein Plädoyer für Mitmenschlichkeit und zugleich ein berauschendes Loblied auf die lebendige Kraft des Weihnachtsfestes. Umrahmt wird dieser Klassiker durch traditionelle englische Weihnachtslieder, gespielt von Giedrė Šiaulytė auf einer keltischen Harfe, so dass Sprache und Musik hier zu einem ganz besonderen Erlebnis verschmelzen.

Lesung & Klezmer

Isaac Bashevis Singer: Eine Kindheit in Warschau – auch als Veranstaltung für Kinder & Jugendliche mehr

Im Haus Nr. 10 in der Krochmalna, einer Straße im Warschauer Judenviertel, verbringt Isaac B. Singer (1904-91) den größten Teil seiner Kindheit. In der Erinnerung an diese Zeit werden Menschen und Dinge lebendig, die auch in den Werken des späteren Literatur-Nobelpreisträgers wiederkehren: sein Vater, der Rabbi, Richter und geistliches Oberhaupt in einer Person war, die praktisch denkende Mutter, der „abtrünnige“ Bruder Joshua, dessen fortschrittliche Ansichten großen Einfluss auf den kleinen Isaac ausübten, jüdische Händler, eine alte Waschfrau, die Freunde, mit denen er leidenschaftlich Geschichten erfand. Aber auch von Schwierigkeiten, Elend und Armut ist die Rede. „Wenn er seine Straße in Warschau beschreibt, steht jene Welt von damals auf, die Kindern – und Erwachsenen – von heute fast unvorstellbar ist … Singer erzählt ruhig, fügt Bild an Bild, beschreibt Dinge und Zustände genau und freundlich, lässt einen Menschen nach dem anderen aus der Erinnerung auferstehen … Mit jedem Satz wird de Leser diese Welt von gestern vertrauter.“ (Süddeutsche Zeitung) Das Duo TANGOYIM mit Stefanie Hölzle (Klarinette, Geige/Bratsche, Gesang) und Daniel Marsch (Akkordeon, Gesang) umrahmt die Lesung mit leidenschaftlichen Klezmer-Klängen und unbändiger Spielfreude.

Joseph Roth: Hiob (1930) mehr

Joseph Roth erzählt in seinem berühmtesten Roman den Leidensweg des jüdisch-orthodoxen Toralehrers Mendel Singer, der in Ostgalizien ein bescheidenes, gottesfürchtiges Dasein fristet. Er erleidet schwere Schicksalsschläge und emigriert mit seiner Familie nach Amerika. Als Mendel zu verzweifeln droht und sich von Gott abwendet, geschieht das Wunder: Aus dem behinderten Sohn ist ein begnadeter Komponist und Dirigent geworden, der seinen Vater zu sich nimmt. In einem fein ausgehörten Dialog mit Roths hochmusikalischer Sprache umrahmt das Duo TANGOYIM die Reise von Ostgalizien nach Amerika durch traditionelle Musik der Ostjuden.

Joseph Roth: Juden auf Wanderschaft (1927) mehr

Mit frappierenden Parallelen zu unseren heutigen Migrationsbewegungen erzählt Joseph Roth, selbst galizischer Jude, von der erzwungenen Wanderschaft der Ostjuden in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts. Das Duo TANGOYIM mit Stefanie Hölzle (Geige/Bratsche, Klarinette, Gesang) und Daniel Marsch (Akkordeon, Gesang) begleitet diese Vertreibung von Galizien bis in die neuen Heimatorte (Wien, Berlin, Paris, New York) mit traditionellen Klezmer-Klängen.

Lesung & Klavier

NEU!!! Auf Reisen mehr

Auf eigene Faust oder doch lieber pauschal? Wie wird der Urlaub garantiert zum Fiasko? Kann ein blinder Reiseführer Touristen möglicherweise die Augen öffnen? Wie werden wir in Jahrtausenden reisen? Amüsant und kritisch machen sich u.a. Stefan Zweig, Kurt Tucholsky, Max Frisch und Hans Christian Andersen Gedanken über die schönste Zeit des Jahres. Zwischen den Texten entführen uns Komponisten auf einem musikalischen Kurzurlaub u.a. nach Indonesien (Debussy), Spanien (Albéniz), Norwegen (Grieg) und Amerika (Gershwin). Eine musikalisch-literarische Revue, bei der Globetrotter und Reisemuffel gleichermaßen auf ihre Kosten kommen.

Begegnungen mit Beethoven mehr

Dieses Programm bietet die besondere Gelegenheit, Beethovens musikalisches Schaffen auch einmal in einen literarischen Kontext zu stellen. So hat Thomas Mann u.a. Beethovens letzte Klaviersonate op. 111 zum Inhalt seines Romans „Doktor Faustus“ gemacht. Aber auch Alfred Polgar, Franz Grillparzer („Erinnerungen an Beethoven“) sowie Beethoven selbst, in seinem berühmten „Heiligenstädter Testament“, beleuchten den Genius literarisch. Gespielt von dem international renommierten Pianisten Roman Salyutov bieten sich – im Dialog mit den Texten und als Kontrast zu Beethovens letzter Klaviersonate op. 111 – auch einige seiner frühen Sonaten bzw. verschiedene kleinere und weniger bekannte Kompositionen an.

Nikolaj Gogol: Die Nase (aus den „Petersburger Novellen“) mehr

Der Barbier Ivan Jakowlewitsch findet im Frühstücksbrot die Nase seines Kunden Kowalew. So beginnt Gogols 1836 erschienene fantastische Erzählung, in der sich Absurditäten und Alltag, Tragik und Groteske genial vermischen. Dieses erste surrealistische Prosastück der russischen Literatur, das in seiner Vieldeutigkeit bereits auf die Moderne verweist, wird umrahmt durch Miniaturen von Tschaikowsky, Rachmaninow und Skrjabin, gespielt von Roman Salyutov (Klavier).

Weihnachten in Russland mehr

Texte von Gogol, Gorki und Cechov gehören zu den Kostbarkeiten der Weltliteratur und erschließen den ganzen festlichen Glanz der russischen Weihnacht. Russische Seele und Weisheit stehen an der Wiege dieser teils heiter-skurrilen, teils schwermütigen Geschichten. Was die Dichter dabei wunderbar eint, ist ihr Gespür für Kindheit, die Intensität ihrer Erinnerungen und Imaginationen. Und in all den Berichten fühlt man Russlands Naturgewalten – die sich nur durch herzhaftes Feiern bannen lassen. Im Wechsel mit den Texten erklingen Miniaturen von Tschaikowsky, Rachmaninov, Skrjabin und Prokofiev, meisterhaft interpretiert von dem in St. Petersburg und Köln ausgebildeten Konzertpianisten Roman Salyutov.

Lesung & Lautenduo

Michel de Montaigne: Von der Kunst, das Leben zu lieben mehr

Der Philosoph Michel de Montaigne (1533-1592) war Berater der wichtigsten Politiker seiner Zeit – einer Zeit, in der die Welt aus den Fugen geraten war. Lebendig, freizügig und voller Witz schrieb er Texte von verblüffender Aktualität über Themen wie Toleranz, Völkerverständigung, Liebe und Lust, Alter und Tod. Seine Erfahrungen sammelte der Kosmopolit nicht zuletzt auf zahlreichen Reisen. Da liegt es nahe, seine Betrachtungen durch Musik europäischer Zeitgenossen zu ergänzen, gespielt vom Duo Sasaki@Gojny auf zwei Renaissance-Lauten. „Ich umarme einen Polen genauso herzlich wie einen Franzosen, denn gegenüber den nationalen Banden haben die uns alle verbindenden für mich Vorrang.“ M. de Montaigne

  • Zu den Interpreten:

Florian Herzog (Kontrabassist und Komponist) mehr

 ist ein Vorreiter der deutschen und internationalen Jazz- und Avantgarde-Szene. Neben einem New-York-Stipdendium des DAAD erhielt u.a. den Avignon Jazz Award, Maastricht Jazz Award, Young German Jazz Award, Conad Jazz Award, Biberach Jazz Award (Kompositionspreis). Florian Herzog ist regelmäßiger Gast auf renommierten Festivals (Moers Festival, Jazz Baltica, Avignon Jazz Festival, Umbria Jazz Festival, Jazzwoche Burghausen) und in der New Yorker Carnegie Hall. Nachdem langjährigem Aufenthalt in den Niederlanden, in Köln und New York komponiert er nun im Bereich Pop, Avantgarde-Jazz und Elektronik. Seine Kollektiv-Bands wie „Just Another Foundry“, „Turn und Trillmann“ wurden mehrfach preisgekrönt und veröffentlichten zusammen bislang 12 Alben. Herzogs Projekte als Bandleader sind gespickt mit internationalen Partnern wie Theo Bleckmann, Jim Black und Nils Wogram. Website

Alexander Pankov (Akkordeon) mehr

 studierte an den Musikhochschulen Novosibirsk und Köln und wurde Preisträger bei den internationalen Wettbewerben „Golden Accordion“, „5. Allrussischer Wettbewerb“ und „Pokal des Fernen Ostens“. Er arbeitet u.a. mit dem WDR Funkhausorchester Köln, WDR Sinfonieorchester Köln, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Hamburger Symphonikern, den Städtischen Bühnen Münster und diversen Opern- und Schauspielhäusern zusammen. Zudem ist er Mitglied der Ensembles „Kibardin Quartett“, „Los Cuatro de la Sala“ und Sessionmusiker bei „Klazz Brothers & Cuba Percussion“. Alexander Pankov gastierte auf bedeutenden Festivals, u.a. beim Schleswig-Holstein Musik Festival, Sommertöne-Festival Leipzig, Usedomer Musikfestival, Zaubersee-Festival Luzern, Bodenseefestival, bei den Jazztagen Dresden und den Niedersächsischen Musiktagen. Website

Giedrė Šiaulytė (Harfe) mehr

wurde noch während ihres Studiums als Soloharfenistin im Nationalen Sinfonieorchester des Polnischen Rundfunks verpflichtet (2010-15). Nach einem Auslandssemester am Conservatoire Nationale in Paris schloss sie 2011 ihre Ausbildung am Salzburger Mozarteum (Meisterklasse Prof. Helga Storck) „mit Auszeichnung“ ab. Als Solistin gastiert sie mit renommierten Orchestern in den Konzertsälen von Kopenhagen, Oslo und Göteborg, in der Kölner Philharmonie, der Londoner Cadagon Hall, dem Brucknerhaus Linz, dem Concertgebouw Amsterdam, auf den Salzburger Festspielen sowie in ihrer Heimat Litauen. Als gefragte Kammermusikpartnerin gilt ihr Interesse außergewöhnlichen Instrumentenkombinationen und, neben der klassischen Konzertharfe, auch der Josef-Häussler-Harfe und der keltischen Harfe, mit der inzwischen vier CDs vorliegen. Website

Duo Tangoyim (Klezmer) mehr

„Tangoyim“ nimmt seine Zuhörer mit auf eine musikalische Reise durch Osteuropa bis hin zur versunkenen Welt des jüdischen Shtetl und weiter ins Amerika der 20er Jahre. Mit Geige/Bratsche, Klarinette, Akkordeon und Gesang interpretiert „Tangoyim“ traditionelle Klezmermelodien, jiddische Lieder und jiddische Tangos. Mal traurig, mal heiter und oft mit einem Augenzwinkern erzählen die Lieder von vergangener Liebe und verlorenem Glück, vom goldenen Pfau, von fliegenden Chassidim, von der jüdischen Hochzeit und von der Emigration nach Amerika. Zwischen den Liedern runden ruhige Klezmermelodien und Tänze voller Lebensfreude das Programm ab. „Tangoyim“ sind: Stefanie Hölzle (Geige/Bratsche, Klarinette, Gesang) und Daniel Marsch (Akkordeon, Gesang). Website

Roman Salyutov (Klavier) mehr

 geb. in Leningrad, studierte Klavier und Dirigieren in Sankt-Petersburg und Köln und promovierte als Musikwissenschaftler zum Dr. phil. in Paderborn. Seine Auftritte als Konzertpianist führen ihn neben vielen Engagements in Deutschland und Europa u.a. in die USA, nach Japan, Australien, Neuseeland und Israel. Meisterkurse und musikwissenschaftliche Vorträge an in- und ausländischen Universitäten und im Rahmen von Festivals sind ebenso Teil seiner künstlerischen Arbeit. Sein Repertoire reicht vom Barock bis zur Musik des 21. Jahrhunderts und schließt über 400 Werke ein. Roman Salyutov ist Chefdirigent des Sinfonieorchesters Bergisch Gladbach, Initiator mehrerer Festivals, Opernproduktionen, nationaler wie auch internationaler Projekte. Außerdem ist er Gründer und Leiter des deutsch-israelischen Yachad Chamber Orchestra. Für sein vielfältiges Engagement im Bereich Kultur wurde Roman Salyutov 2018 mit der Ehrennadel der Stadt Bergisch Gladbach ausgezeichnet. Website

Lautenduo Sasaki @Gojny mehr

Mie Sasaki (Japan) und Stanisław Gojny (Polen) haben es sich zur Aufgabe gemacht, als eines der wenigen Duos dieser Art das überaus reizvolle Repertoire für zwei Renaissance-Lauten neu zu beleben. Sie haben ihr Lautenstudium u.a. bei Prof. Konrad Junghänel (Köln), Yasunori Imamura (Frankfurt) und Prof. Hopkinson Smith (Basel) absolviert. Seither konzertieren Mie Sasaki und Stanisław Gojny mit namhaften Ensembles (u.a. Breslauer Barockorchester, Dresdner Barockorchester, Concert Royal Köln, Batzdorfer Hofkapelle, Baroque Academie d´Ambronay, Shakespeare Company, Ensemble „alla polacca“) auf bedeutenden Festivals im In- und Ausland (u.a. Schleswig-Holstein Musik Festival, Beethovenfest Bonn, Musikfestspiele Potsdam Sanssouci, Stockholm Early Music Festival, Festival Concentus Moraviae, Festival de Música Antiga de Tiana, Festival des Cathédrales de Picardie). Website

Reisebilder

Weiter unten finden Sie eine aktuelle Programm-Auswahl. Vorab eine kurze Übersicht über alle Reiseziele, zu denen ich jeweils 60- bis 90-minütige Lesungen anbiete: Länder Ägypten, Brasilien, Bulgarien, Chile, England, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Japan, Marokko, Mexiko, Polen, Portugal, Russland, Schottland, Schweden, Spanien, Tunesien, Türkei, USA – Regionen Andalusien, Brandenburg, Bretagne, Cevennen, Cornwall, Harz, Kampanien, Kaukasus, Normandie, Patagonien, Provence, Pyrenäen, Sächsische Schweiz, Sardinien, Sizilien, Toskana, Venetien – Städte Berlin, Florenz, Granada, Hamburg, London, Marrakesch, Moskau, Neapel, New York, Paris, Rom, Venedig, Wien – Flüsse Donau, Neckar, Rhein

Truman Capote (zum 100. Geburtstag in 2024)
Landkarten in Prosa: Reisebeschreibungen u.a. aus Spanien, Italien und Marokko

New York – Geschichten und Reportagen aus einer Metropole
Texte von Charles Dickens, Stefan Zweig, Simone de Beauvoir und Cees Nooteboom

Reisebilder aus Italien
Jeweils abendfüllend bieten sich wahlweise an: Charles Dickens („Bilder aus Italien“), Goethe („Italienische Reise“), Hans Christian Andersen („Italien“), Guy de Maupassant („Irrfahrten“), Johann Gottfried Seume („Spaziergang nach Syrakus im Jahre 1802“) oder Heinrich Heine („Reise von München nach Genua“).

Reisebilder aus Frankreich
Jeweils abendfüllend bieten sich wahlweise an: Gustave Flaubert („Über Felder und Strände“), Robert Louis Stevenson („Reise mit einem Esel durch die Cevennen“), „Kurt Tucholsky in Frankreich“ (Pyrenäen, Provence, Paris) oder „Joseph Roth in Frankreich“ (Paris, Südfrankreich, Normandie).

Bummel durch Europa
Mark Twain verwirklichte 1878 seinen Wunsch, die „alte Welt“ zu Fuß zu erkunden. mehr

Auf der Strecke von Hamburg über Heidelberg, den Schwarzwald und die Schweizer Alpen bis nach Italien wurde aus dem ehrgeizigen Plan allerdings ein gemütlicher, von zahlreichen Pausen durchsetzter „Bummel durch Europa“. In 50 Kapiteln reflektiert er augenzwinkernd über die Kulturen dies- und jenseits des Atlantiks; bisweilen nachdenklich, meist hochkomisch, immer ungeheuer unterhaltsam.

Wiener Ansichten
Texte aus den letzten 200 Jahren beleuchten die vielen Facetten Wiens in der Literatur – und der Literatur in Wien. mehr

Autoren wie Adalbert Stifter, Stefan Zweig und Joseph Roth haben die Donaumetropole zum Schauplatz der Weltliteratur gemacht. Ingeborg Bachmann, Thomas Bernhard oder Christoph Ransmayr setzen als Zeitgenossen abgründig-kritische Kontrapunkte, jenseits von nostalgischer Verklärung und Heurigenseligkeit. Ebenso zahlreich sind die Schauplätze und Themen selbst: vom Wiener Kaffeehaus über den Walzerkönig Strauss, den Prater bis hin zum Schönbrunner Tiergarten und natürlich den Wiener selbst.

Andalusische Skizzen
Texte von Théophile Gautier, Stefan Zweig, Truman Capote und Cees Nooteboom. Autoren aus vier Generationen und vier Nationen beschreiben eine Region Spaniens, die mit ihrer Farbenpracht, dem feurig-herben Ausdruck von Musik und Landschaft, der glühenden Hitze und dem maurischen Erbe wie keine andere im Ausland für das vermeintlich „typische Spanische“ steht.

Nach Schottland also!
Fontane unternahm 1858 eine Reise nach Schottland. In seinem brillanten Bericht erzählt er von dem Traditionsbewußtsein und der Freiheitsliebe der Schotten, von malerischen Schlössern, schroffen Felsen und fernen Eilanden und schließlich von der überwältigenden Schönheit der Highlands.

Die Stimmen von Marrakesch
Texte über Nordafrika von Guy de Maupassant, George Orwell und Truman Capote

Amerikafahrt
Wolfgang Koeppens „empfindsame Reise“ in den 1950er Jahren enthüllt auf frappierend aktuelle Weise das Leben in New York, New Orleans, Los Angeles und San Francisco und versteht, hinter der Fülle von Einzelszenen die Zusammenhänge sichtbar zu machen.

Reisebilder aus Russland
Knut Hamsun (Nobelpreis 1920) unternimmt 1898 eine Reise von St. Petersburg über Moskau und das Kaukasusgebirge bis an das Kaspische Meer. Seine Erlebnisfähigkeit, die aufgeschlossene Fantasie und humorvolle Unvoreingenommenheit bringen uns neben Land und Leuten auch den Menschen Hamsun nahe wie wir ihn bisher nicht kannten.

Notizen von einer Rheinreise
Victor Hugo reiste 1840 von Köln nach Bingen. Stationen waren u.a. Andernach, St. Goar, St. Goarshausen, Bacharach, Lorch, die Loreley, Katz und Maus und der Rheinfels. Seine Briefe in die Heimat sind glänzend formulierte, ebenso lyrische wie temperamentvolle Berichte eines kritischen Genießers.

… weitere Lesungen rund um das Reisen finden Sie unter Themen-Lesungen und unter Lesung & Musik. Gerne recherchiere ich für Sie zu bestimmten Ländern oder Regionen. Sprechen Sie mich einfach an!

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Stephan Schäfer
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Sechzigstr. 59, D-50733 Köln
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Fotonachweis: Gabriel Robledo (Header), Ellen Bornkessel (Pressefotos)